COVID – Der unsichtbare Staatsfeind Nr. 1? (Teil 2)

Gastbeitrag von Carsten Redler

In Teil 1 des Beitrages wurden viele Fragen gestellt, welche eine logische Erklärung der politischen Maßnahmen im Rahmen der COVID-Pandemie nicht nachvollziehbar machen.
Was steckt wirklich hinter diesen beispiellosen politischen Maßnahmen im Rahmen der Covid-Pandemie?

Hierüber kann man nur Vermutungen anstellen. Die einfachste Erklärung wäre, dass die Politiker weltweit in der Falle sitzen, weil sie sich verrannt haben und nun nicht wissen, wie sie aus der Nummer herauskommen und das Spielchen irgendwie fortführen müssen, damit die aufgestaute Wut der Bürger sich nicht entlädt und eine (straf-)rechtliche Aufarbeitung vermieden wird.

Die Wahrscheinlichkeit für Politikerversagen ist nach den Erfahrungen, welche mit dieser Spezies regelmäßig gemacht werden, recht hoch. Regelmäßige Ereignisse dieser  Art sind immer wieder täglich zu beobachten. Weitere Ausführungen hierzu würden an dieser Stelle zu weit führen.

In der Politik geschieht jedoch andererseits auch nichts zufällig. Auffallend ist, dass insbesondere alle großen und wirtschaftlich starken Nationen weltweit gleichermaßen mit ähnlich rigorosen Maßnahmen gegen COVID vorgehen.

Was eint diese Staaten?

Gemeinsam ist diesen Staaten die unerträgliche Schuldenlast. Soll hier ein ungeordneter wirtschaftlicher Zusammenbruch der Weltwirtschaft verhindert werden? Tatsache ist, dass die Zinsen seit Jahren sinken müssen, um die Zinslasten der Schulden zu bedienen. An eine Rückzahlung der Schulden ist ohnehin nicht zu denken. COVID liefert dazu die Begründung, Geld ohne Ende zu drucken.

Die Schulden in der Welt nehmen ständig zu. In der Corona-Krise sind die Schulden nochmals sprunghaft gestiegen. Die globalen Schulden belaufen sich auf Basis Q2 2021 auf sage und schreibe 296,0 Billionen USD. Die entspricht 353,4 % der weltweiten jährlichen Wirtschaftsleistung. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 270,9 Billionen USD. Die entspricht einer Steigerung von 25,1 Billionen USD oder 9,3 %. (Quelle: IFF Institute of International Finance).

Die hochverschuldeten Staaten behaupten, dass sie ihre jährlichen Haushaltsdefizite und die damit kontinuierlich wachsenden Schulden, mithilfe  zukünftigen Wirtschaftswachstums bedienen können. Dies ist eine Lüge, konstruiert nach dem Schneeballsystem. Ein wirtschaftlicher Einbruch wäre demnach kontraproduktiv und die Schuldenpyramide würde zusammenbrechen.

Die von den Staaten verordnete Verstetigung des Wirtschaftswachstums bedingt somit immer auch eine weitere Kreditaufnahme von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten für Investitionen und Konsum.

Da ein perpetuiertes Wachstum immer größere Mengen der natürlichen Ressourcen dieses Planeten verbraucht, stößt die kontinuierliche Steigerung der Wirtschaftsleistung irgendwann an ihre Grenzen, wenn man die Lebensgrundlagen für die Menschen, Fauna und Flora nicht zerstören will.

Sind die Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums erreicht? Dann müssten die untragbaren Schulden zwingend entsorgt werden. Erste Wahl ist dabei die Inflationierung (Entwertung) der Geldwährungen, damit die Luft langsam aus der Blase entweichen kann. COVID wäre der ideale Schuldige. Keiner wird beschuldigt, keiner ist verantwortlich… Parallel wird der Wohlstand  der Gesellschaften „heruntergekocht“ und der Lebensstandard sinkt zwangsläufig.

Erst COVID – dann der große Neustart?

Das zweite überragende Weltproblem das es zu lösen gilt, ist neben der Überschuldung die Überbevölkerung dieses Planeten.

Prognostiziert sind für das Jahr 2050 ca. 10 Mrd. Menschen auf diesem Planeten. Wobei in den kommenden Jahren das Bevölkerungswachstum besonders in den unterentwickelten Ländern sehr hoch ist.

Ohne geeignete Maßnahmen – wie auch immer diese aussehen – ist eine Verstetigung des Bevölkerungswachstums die größte Bedrohung für das Überleben der Menschheit auf der Erde.

Wohlstand für die 10 Mrd. prognostizierten Menschen auf dem Niveau der heutigen wohlhabenden Industriestaaten ist aufgrund der begrenzten planetarischen Ressourcen nicht möglich. Dazu wären mehrere Erden erforderlich. Kriege, planetare Verwüstung, Elendsmigration sind auch schon heute gegenwärtig und würden noch weiter zunehmen. Man mag es sich gar nicht vorstellen.

Selbst bei einem gleichbleibenden weltweiten Bruttoinlandsprodukt (Wert aller erzeugten Waren und Dienstleistungen) muss das Stück vom Kuchen für jeden einzelnen Bewohner dieses Planeten also rechnerisch immer kleiner werden. Umgekehrt kann das jeweilige Stück bei einer sinkenden Anzahl von Erdenbewohnern rein rechnerisch wieder wachsen.

Dient die COVID-Pandemie damit nur der Vorbereitung einer neuen Weltordnung, genannt Great Reset?

Es spricht einiges dafür.
„Das WEF (World Economic Forum) fordert im Rahmen seiner generellen Agenda, dass eine globalisierte Welt von einer Koalition aus
Multinationalen Unternehmen, Regierungen und ausgewählten Zivilgesellschaftlichen Organisationen anstelle von klassischen demokratischen Strukturen regiert werden soll.“

Werden wir zukünftig einem weltweiten Sozialismus huldigen müssen? Also Umverteilung von Oben nach unten, von Nord nach Süd und gleichzeitig Konzentration des Reichtums auf Wenige?

Klaus Schwab (Gründer WEF) formulierte das so: „Ihr werdet bald nichts mehr besitzen und werdet glücklich sein“.

Das ist der alte Traum der Kommunisten. Auch der von China. In den USA wird gerade auch versucht den Sozialismus zu installieren. Auch in der EU wird er immer sichtbarer. Allerdings muss die Bevölkerung hier noch darauf „geschult“ werden. Die Generalprobe ist COVID. Im Gleichschritt Marsch.

Hierzu fällt mir immer wieder das Zitat des Philosophen Karl Popper ein: Der Versuch, den Himmel auf Erden einzurichten, erzeugt stets die Hölle. Dieser Versuch führt zu Intoleranz, zu religiösen Kriegen und zur Rettung der Seelen durch die Inquisition.“ (aus: „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“)

Besser kann man die aktuelle Pandemie-Situation in Deutschland incl. COVID-Inquisition nicht beschreiben.

Gläubige gibt es dank der täglichen Regierungspropaganda in allen vorhandenen Medien von Presse, Funk, Fernsehen auch genug. Fast alle Medien wurden mittlerweile gefügig gemacht. Eine Kontrolle der Macht durch die vierte Gewalt im Staate ist nicht mehr gegeben. Die Ausschaltung regierungskritischer Medien war überhaupt die Voraussetzung für die Umsetzung der pandemischen Maßnahmen.

Sündenböcke in Form von kritischen und häufig auch  ungeimpften Mitbürgern sind  reichlich vorhanden. Die Gemeinde der Gläubigen ist gerade dabei, die Seelen der Ungeimpften durch Inquisition zu retten. Ganz wie früher. Alles schon mal dagewesen. Erinnert an ganz dunkle Zeiten.

Und vielleicht ist es dieser übergeordnete perfide Plan, der die Lösung bieten soll für die Überschuldung und Überbevölkerung der Welt. Und in diesem Plan mag auch die Erklärung für die Unterdrückung der vielen offenen Fragen im Rahmen der Pandemie liegen. 

Die Fakten sprechen ohne Frage dafür, dass Lösungen für die Überschuldung und die Überbevölkerung in der Welt gefunden werden müssen. Die Frage ist nur auf welchen Wegen und mit welchen Mitteln dies erreicht werden kann.

Heiligt der Zweck wirklich alle Mittel?

 

One Comment on “COVID – Der unsichtbare Staatsfeind Nr. 1? (Teil 2)”

  1. Heute in der Tagesschau: Deutliche Rückschritte in Demokratien. Und potzblitz: Nur im Ausland. Bei uns ist weiterhin alles perfekt, Einschnitte bei der Meinungsfreiheit gibt es nur bei anderen, was haben wir für ein Glück. Die Löschung meiner kompletten Identität muss wohl nur ein schlechter Traum gewesen sein.

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