Die Diktatur nistet sich ein

Gastbeitrag von Karl Richter

Allmählich zeichnet sich ab, wie es weitergeht. Von der WHO bis hinunter zu Regime-Apparatschiks wie Söder, Laschet oder dem RKI-Lautsprecher Wieler sind sich alle einig, daß die „zweite Welle“ mit jedem Tag wahrscheinlicher wird. Inzwischen wurde das Schafsvolk durch die monatelange Konditionierung ja erfolgreich an seine Entrechtung gewöhnt. Die zweite Welle wird, was die erste nicht schaffte, unserer Volkswirtschaft den finalen Todesstoß versetzen. Parallel dazu zeichnet sich ab, wie das Regime diesmal die Quarantänehaft der Bevölkerung zu handhaben beabsichtigt: in NRW und andernorts ist absehbar, daß es diesmal lokal unterschiedliche und jederzeit erweiterbare Quarantänezonen geben wird, mit denen abgestufte Reise- und Bewegungsverbote („keine Touristen aus NRW“) korrespondieren werden. Die Blaupause dafür lieferten die Chinesen, dort waren zeitweise 60 Millionen Menschen abgeriegelt.

Im übrigen läßt das Regime keinen Zweifel daran, daß es die von vielen erhoffte Normalität „nach Corona“ nicht geben wird. Erst dieser Tage, am 16. Juni, wurde vom Bundestag das „Covid-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz“ durchgewinkt, das zusammen mit dem Infektionsschutzgesetz eine mögliche Fortdauer der bekannten Corona-Maßnahmen bis zum 31. März 2022 vorsieht.

Heißt: wenn ab September die Unternehmenszusammenbrüche und die Arbeitslosenzahlen Fahrt aufnehmen und infolgedessen der Druck im Kessel steigt, wird es koordinierten Widerstand in nennenwerter Größe nicht geben. Auch der zeitweise aufflammende „Corona-Widerstand“ im April und Mai ist längst wieder sang- und klanglos in sich zusammengefallen, während sich der Rest des Schafsvolks ohnehin ohne Mucks in den Pferch treiben und den Maulkorb überstülpen ließ. Sicherheitshalber wurden dieser Tage auch die Gesetze gegen „Haßrede“ im Internet drastisch verschärft – die Justizministerin rechnet infolgedessen mit bis zu 150.000 zusätzlichen Ermittlungsverfahren jährlich.

Alles zusammen läßt nur den ernüchternden Befund zu, daß die Diktatur jetzt erfolgreich festgezurrt wird. Allerdings, ich wiederhole mich: tot sind wir dann, wenn wir tot sind, vorher nicht. Ich gebe zu, daß das eine dürftige Hoffnung ist.

One Comment on “Die Diktatur nistet sich ein”

  1. Denselben Text habe ich gestern auf Facebook gelesen. Ich hatte ihn mir kopiert und konnte ihn deshalb direkt vergleichen. Er bringt unseren Zustand treffend auf den Punkt. Man muss sagen, dass es sich hierbei um eine perfekt ausgeklügelte Strategie handelt, die hier umgesetzt wird. Eigentlich müßten doch bei allen Menschen die Alarmglocken läuten, dass unsere Regierenden im Auftrag handeln. Der Auftraggeber ist, ich wiederhole mich ungern, der Tiefe Staat. Alles nachzulesen in meiner Buchreihe „2025…“ Wie es weitergeht und enden wird, steht dort auch drin. Auf einen kurzen Nenner gebracht: „Die junge Generation erwartet ein schlimmeres Schicksal als die Kriegsgeneration 1939-45, wenn wir uns nicht wehren. Das Schicksal hat einen Namen: Transhumanismus & 5G“.

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