Münchens bunter Zeigefinger gegen Orban

Fußball wieder politisch missbraucht

Fußball darf mal wieder Politik machen – selbstverständlich nur die richtige. Soll heißen: Niederknien gegen Rassismus, Treffen mit Merkel, Erdogan oder sonstigen Politikern, Nationalflaggen vermeiden und nationale Emotionen eindämmen. Das alles soll die deutsche (National)Mannschaft bedenken, soll sich die linksrotgrünen 63 sexuellen Identitäten zunutze machen und speziell für die LGBTQI-Community kicken. (LGBTQ* ist eine Abkürzung aus dem Englischen für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Personen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und/oder queer sind.)

Und das  aktuell jetzt während der Fußball-Europameisterschaft 2021 mit einem ganz speziellen Auftrag. Die Münchener Allianz-Arena soll in LGBTQI-Farben bunt leuchten, um der ungarischen Nationalelf zu signalisieren, dass man die Politik der ungarischen Regierung öffentlich verurteilt. Es geht also mal wieder darum, ein Zeichen zu setzen. Darin ist Deutschland ja längst Europa- wenn nicht sogar Weltmeister. 

Was hatte sich denn Ungarn  zu Schulden kommen lassen?

Mit den Stimmen der Rechten hat das ungarische Parlament ein Gesetz gebilligt, das die Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen zur Frühsexualisierung verbietet. Eine Werbung für LGBTQ-Minderheiten wird stark eingeschränkt. Das geplante Gesetz sieht ein Verbot von Büchern, Filmen und anderen „Inhalten“ vor, die Kindern und Jugendlichen zugänglich sind und in denen etwa Sexualität dargestellt wird, die von der heterosexuellen abweicht. Die Verbreitung von Inhalten, die Homosexualität und Geschlechtsumwandlungen propagieren, sowie pornographische Inhalte generell sollen in der Schule, in Werbung  und TV verboten werden. Damit will man Minderjährige in Zukunft vor schädlichen Konsequenzen schützen. Für den Sexualkundeunterricht an Schulen schlägt „Fidesz“ darüber hinaus vor, eine Auflistung von Organisationen und Einzelpersonen zu erstellen, die solch sensible Themen an unter 18jährige überhaupt vermitteln dürfen.

Dieser spezielle Gesetzeszusatz wurde dem bereits im Mai dieses Jahres vorgelegten Pädophiliegesetz hinzugefügt. Damit soll jede Art von Werbung verboten werden, in der Homosexuelle oder Transgender als Teil einer Normalität erscheinen.

So sollen „Rechte der Kinder auf ihre bei der Geburt empfangene geschlechtliche Identität“ geschützt werden. Minderjährigen dürfen keine Inhalte zugänglich gemacht werden, die zur Homosexualität oder einer Änderung des Geschlechts ermutigen oder darauf neugierig machen.

Die christlich-konservative Partei Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orban lehnt also mit ihrem Gesetzesvorhaben zur schweren Bestrafung bei Pädophilie  auch jegliche Werbung der LGBTQ-Minderheiten in Schulen ab und wendet sich damit gegen eine Sexualisierung und auch Ideologisierung schulischer Inhalte.

Das ist jetzt der Anlass für München, das Fußballspiel Deutschland/Ungarn zu politisieren. Wie üblich soll wieder einmal am deutschen Wesen die Welt genesen. Welche Arroganz, welche Überheblichkeit steckt in den Köpfen, respektive in den Geschlechtsteilen der Erfinder dieses Vorschlags?

Wer auf dieser Welt hat eigentlich das Recht, die Schöpfung dermaßen zu verunstalten und Familie, Kinder, Mann, Frau so zu verunglimpfen?
Es mag jeder leben wie er möchte, andere Lebensentwürfe aber öffentlich zu diskreditieren, darf nirgendwo Platz finden, nicht auf den Straßen, nicht in den Schulen, nicht in den Familien, nicht in den Parlamenten und auch nicht auf dem Sportplatz.

Während in Österreich externe Aufklärungsgruppen an Schulen schon 2019 unter der ÖVP/FPÖ Regierung verboten wurden, übernahmen in Deutschland viele externe Anbieter die Sexualaufklärung an Schulen und stützen sich dabei auf die übergriffige „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Die „Initiative Elternaktion“ erreicht immer wieder Beschwerden von Eltern über schamverletzende Inhalte und Methoden in der Sexualaufklärung an den Schulen ihrer Kinder. Oft berichten sie, dass externe Vereine ohne Aufsicht durch die Lehrer ihre Workshops durchführen, obwohl das in den meisten Bundesländern gesetzlich nicht erlaubt ist.

Jeder, der die Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder in seinem Land stoppt, sollte eine europäische Prämie für Ehe, Familie und Kinderschutz erhalten statt einer finanziellen Strafkürzung, wie es die EU gegen Orban nun wieder vorsieht.

One Comment on “Münchens bunter Zeigefinger gegen Orban”

  1. Sport ist Sport und sollte nicht politisch missbraucht werden. Wer wie Sexuell gepolt ist, geht nur ihm/ihr was an. Ich muss nicht öffentlich demonstrieren ob ich Homosexuelle mag oder nicht.

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