53 Schauspieler in #Allesdichtmachen

Deutschlands Schauspieler erheben sich gegen Merkels Corona-Diktatur …

Gott, was habe ich auf ein Zeichen unserer Kulturschaffenden gewartet! Endlich haben sich Deutschlands bekannteste Schauspieler zusammengeschlossen und 53 Videos auf YouTube veröffentlicht, in denen sie mit Witz, Ironie und Sarkasmus Merkels Corona-Politik und unsere so gut wie nicht mehr vorhandene Diskussionskultur kritisieren.

Ich denke, dass der Zeitpunkt gut geplant war. Schließlich hat die Regierung mit der Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes einen weiteren tiefen Einschnitt in das Leben aller Bürger getätigt und viele von ihnen an den Rand ihrer Existenz gebracht. Besonders betroffen sind Künstler wie Schauspieler, Musiker und Sänger, denen ihr Life-Publikum und damit ihre Auftrittsmöglichkeiten genommen wurden. Darauf aufmerksam zu machen, war längst überfällig.

Und so erhielten wir 53 verbal-satirische Statements zum Krisenmanagement unserer Regierung. Zwischen frech, ironisch, sarkastisch und zynisch wurden alle Klangfarben aktiviert und trafen beim Zuhörer auf unterschiedliche Reaktionen. Von lobender Zustimmung bis zu hasserfüllter Beleidigung quollen die sozialen Netzwerke regelrecht über.
Da kann sich die Regierung erlauben, von einem Lockdown in den nächsten zu führen und dieses Land so lange platt zu machen, bis von der Demokratie aber auch gar nichts mehr übrig bleibt. Und was macht das Volk? Es lässt es geschehen und wählt weiter Merkel zur beliebtesten Politikerin. Als aber 53 Menschen des öffentlichen Lebens  aufstehen, um den Regierungsdilettantismus zu kritisieren, richtet es sich auf zu einer Kriegserklärung gegen die Kritiker. Tja, Herr Jan Josef Liefers: Hier haben Sie es nicht mit den Ossis zu tun, die damals die friedliche Revolution auf die Beine gestellt haben. Hier schlafen die Wessis den Schlaf der Gerechten und erlauben Straßenschlachten und brennende Autos nur, wenn sie aus den Reihen des linksrotgrüngegenderten Mainstream kommen.

Natürlich verstehen die Menschen den satirischen Charakter der 53 Darbietungen – akzeptieren diesen allerdings nicht, da er nicht aus  der „Unter-der-Gürtellinie-Satire“  des Satirekönigs Böhmermann kommt, der ja in den Medien die Maßstäbe für die Satire festlegte. Also kein Wunder, dass nur Böhmermann entscheidet, was im Land des Irrsinns Satire ist und was nicht. Dafür hat er seine ganz spezifischen Kriterien aufgestellt.

Alles, was nach AfD klingt, selbst, wenn es nicht die AfD sagt, ist rechts, rassistisch, Aluhut, Querdenker oder Nazi und keinesfalls satirisch, sondern ist hässliches abzulehnendes Gedankengut. Heißt also: Satire, die das Krisenmanagement der Regierung und ihrer „Experten“ aufs Korn nimmt und auch vor Medienkritik nicht stoppt, entspringt den Stinkdrüsen der AfD, nicht aber den Duftnoten des linksrotgrüngegenderten Merkelismus, der längst die Oberhand gewonnen hat und für die gewünschte (Satire-)Meinung im Land sorgt.

Damit sind wir bei der Meinungsverbrennung – selbst als Satire verpackt – schon angekommen. Die geistige Bücherverbrennung findet ja auch schon seit Sarrazins Erstlingswerk statt und hat nun Sahra Wagenknechts neues Werk erreicht. Kritik und Debatte sind unter Merkel zu Fremdwörtern mutiert.

Aber zurück zu unseren Prominenten, den Schauspielern und ihren künstlerisch wertvollen Satirehäppchen. Jan Josef Liefers spricht mir geradezu aus der Seele und es wundert mich nicht, dass seine tiefsinnige Kritik an Politik und Medien einen Sturm der Entrüstung seitens der Getretenen zur Folge hat. Das kann das Framing-Institut der ARD keinesfalls hinnehmen.

Farrell Duin, Mitglied des Rundfunkrats des WDR, hüpft sogar in die Rolle des Stasi Offiziers in der Serie „Weißensee“, gespielt von Jörg Hartmann, indem er verlangt, dass eine weitere Zusammenarbeit mit diesen Schauspielern beendet werden muss. Liefers solle aus dem Tatort beseitigt werden, findet er. Wer hier aus seiner Funktion zu entfernen ist, steht doch wohl außer Frage. Wie kann eine solche Person überhaupt auf einen solchen Posten in den Rundfunkrat gelangen?

Auch der Tagesspiegel hat nichts Lobendes zu sagen. „Die Videos strotzen vor Hohn und Zynismus. Was sie allerdings nicht enthalten: Vorschläge, wie man die Bevölkerung stattdessen vor dem Virus schützen könnte.“ Was soll denn dieser Unfug? Seit wann ist es die Aufgabe von Schauspielern, politische Vorschläge in Krisenzeiten zu machen?

… und knicken ein

Wunderbare Schauspieler haben wunderbare Kurzvideos eingestellt. Meine Favoriten wollte ich meinen Lesern nicht vorenthalten, musste allerdings zwischenzeitlich feststellen, dass viele Schauspieler ihr Video zurückgezogen haben. Die Anfeindungen der linksrotgrüngegenderten Merkelaner, die mit immer denselben Tricks aus ihrer Moral- und Emotionskiste alles niedermachen, was ihnen an Meinungen nicht in den Kram passt, haben die zartbesaiteten Künstler so verunsichert und verängstigt, dass sie mitten in ihrer großartigen Aufführung von der  Bühne gingen und den Vorhang hinter sich fallen ließen. Dabei hatte ich so sehr gehofft, dass alle das Durchhaltevermögen an den Tag legen würden, das auch Merkel trotz etlicher Anfeindungen seit 16 Jahren an den Tag legt und sich nicht daran stört, dass Land und Leute, Demokratie und Freiheit, Können und Wissen, Wirtschaft und Bildung, Musik und Theater durch ihre Politik vor die Hunde gehen.

Volk, Intellektuelle, Medien und Politik sind zum Fremdschämen, nicht diese Schauspieler, die sich aus ihrer Kuschelecke herausgewagt haben, um auf die Kollateralschäden dieser Coronapolitik aufmerksam zu machen. Sie verhöhnen keine Opfer, leugnen nicht die Existenz des Virus, sondern äußern satirisch überspitzt ihre Meinung.

Ich schließe mich vorbehaltlos der Meinung eines Regisseurs an, der folgendes Statement abgibt:

 

One Comment on “53 Schauspieler in #Allesdichtmachen”

  1. Auch ich finde die einzelnen Beiträge phantastisch. Gleichzeitig müssen wir Liefers und den anderen danken, dass diese für uns alle eintreten und ihren Kopf hinhalten. Sie riskieren viel, wie die Negativ-Reaktionen in den Medien zeigen. Aber eines ist auch erkennbar. Die, die es verstanden haben oder wollen, heben den Daumen. Danke. Und: Ihr seid nicht allein!

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