Einigkeit und Recht und Freiheit

„Wir schaffen das“

Und wie wir das geschafft haben! Als der deutsche Bundestag  vor 16 Jahren die Schein–Demokratin Angela Merkel zur Bundeskanzlerin wählte, hatte sie die deutsche Nationalhymne sicher schon mehrfach gehört, vielleicht sogar mitgesungen, allerdings nicht verinnerlicht.

Was sie von den nationalen Symbolen hält, hat sie ja 2013 durch das Entfernen der Deutschlandfahne von der Bühne der Macht bewiesen und auch das deutsche Volk ist ihr nicht ans Herz gewachsen, was sie mit der Formulierung „diejenigen, die schon länger hier leben“ deutlich zum Ausdruck gebracht hat. Dass auch für sie der Islam zu Deutschland gehört, hat sie in Islamkonferenzen, vor Erdogan und öffentlich mehrfach bekundet und ich frage mich, warum sie sich in diesem Punkt nicht europäisch verhalten hat. Während ihr Flüchtlingsgehabe stets auf Europa hindeutete und sie Europa mit in die Verantwortung für ihre Migrationspolitik nahm, gehörte der Islam komischerweise für sie nur zu Deutschland, nicht aber zu Europa.

Das Merkel-Wir, das sich in ihren Reden stets findet, war mir immer schon ein Rätsel. Seit 2015 allerdings, als es ihr reichte, das „Wir“ mit nur zwei weiteren Wörtern zu verbinden (Wir schaffen das), wurde mir klar, wen sie mit „Wir“ anzusprechen gedachte. Es handelte sich um das „Moral-Wir“ und diente als Appell an uns, die wir ein mitleidiges, christliches, humanistisches Herz haben und der großen Führerin das auch zeigen sollten. Wie wir heute wissen, wurde das Staatsversagen nur dadurch verhindert, dass Millionen Menschen, vorrangig Ehrenamtliche das auffingen, was Merkel angerichtet hatte.

Es steht außer Frage, dass Menschen in Not gerettet werden müssen, dass man – höre und staune – Kinder und Frauen aus Kriegsgebieten in Sicherheit bringt. Doch da scheint Merkel ja gänzlich anderer Meinung zu sein. Wer nie Mutter wurde und niemals das Oxytocin in seinem Körper fühlte, wird sich für die Beziehung, den Schutz sowie die Rettung von Mutter/Kind nicht stark machen, auch nicht verstehen, dass die Männer nicht als Masse von Flüchtenden zu akzeptieren sind. Die Aufnahme dieser Masse an Männern beweist doch nur den ersten Stand des Mannes im Islam und das Untergeordnetsein von Frau und Kind.

Mit jedem Mann, der mit dem Islam nach Deutschland kommt, akzeptiert Merkel einen weiteren Tropfen Scharia, den jeder Nicht-Integrierwillige hier fallen lässt. Wo bleiben nach einer weiteren Flut afghanischer Flüchtlingsmänner die Gleichberechtigung, die Frauenrechte und die Sicherheit dieses Landes außen und innen?

Mit dem nach 20 Jahren und 53 toten deutschen Soldaten endenden Einsatz in Afghanistan und der wieder einmal zu späten und deshalb dilettantischen Evakuierung der Deutschen Ortskräfte hat Merkel sich endgültig den „Stempel der Unfähigen“ zum Ende ihrer Amtszeit aufgedrückt und ihrer Skandal-Bilanz die Krone aufgesetzt. Die NZZ schreibt dazu: „Niemand hat den Afghanistan-Krieg so lange begleitet wie Angela Merkel. Spuren hinterließ sie dabei nicht. Dem Einsatz und der Bundeswehr begegnete sie mit professioneller Gleichgültigkeit.“

Schuldig an dem Afghanistan-Desaster fühlt sich allerdings in der deutschen Regierung niemand. Was können Merkel, Maas, Kramp-Karrenbauer und der restliche Dilettantenstadl schon dazu, wenn der amerikanische Präsident den Abzug aus Afghanistan anordnet? Und außerdem werden schon „erste Stimmen laut, dass die Taliban doch vielleicht gar nicht so schlimm sind und man sich um diplomatische Beziehungen bemühen müsse. Und Recht haben unsere genialen Politiker und Kommentatoren. Wenn man die Bude schon aus Blödheit abgefackelt hat, muss man sich halt mit dem fehlenden Dach arrangieren. Vielleicht hat man ja Glück und es regnet nicht.“

Also erwarten wir freudig die nächste Flüchtlingswelle der „Facharbeiter und Integrationsfreudigen“. Wir, die wir schon länger hier leben, dürfen uns dann nach einiger Zeit wieder anhören, wieviel „Deutsche“ ihr Messer gezückt haben und dass die „Rassismus- und Antisemitismuskurve“ wieder stark gestiegen ist. Erste Berichte über bereits einmal aus Deutschland abgeschobene und nun wieder eingereiste Straftäter machen die Runde. Und selbst der Grüne Robert Habeck warnt vor dem Erstarken des Islamismus in Deutschland durch ein Einsickern von potenziellen Terroristen mit der Flüchtlingswelle. Man bedenke, es ist Wahlkampf.

Die seit Jahren von der Regierung betriebene  pro-islamistische Außenpolitik der Bundesregierung zeugt von einer langen Geschichte der Heuchelei gegenüber Israel und dem jüdischen Volk. Während hier heute alle Demonstrationen verboten werden, die – weil regierungskritisch – als rechts, antisemitisch, islamophob oder rassistisch bezeichnet werden, marschiert der  muslimische Antisemitismus in Deutschland, die Hamas, mit ihrer grün-weißen Flagge, die die Zerstörung Israels anstrebt, in pro-palästinensischen Kundgebungen über Deutschlands Straßen. Einige dieser Kundgebungen endeten in antisemitischer Gewalt in deutschen Städten und Gemeinden.

Was folgte: Der Deutsche Bundestag ergänzte  das deutsche Strafgesetzbuch, um die Flagge der Hamas, der Terrorgruppe, die den Gazastreifen regiert, zu verbieten. Vorgeschlagen vom vermutlich nächsten Kanzler Laschet bleibt ein Flaggenverbot eine nur oberflächliche Maßnahme und Symbolpolitik. Und was brachte sie? Die polizeiliche Auflage, keine Flaggen der liba­nesischen Terrororganisation Hizbollah zu zeigen, hat die Polizei bei weiteren Demonstrationen gar nicht konsequent durchgesetzt.

Wo Antisemiten auftauchen, bemühen sich Politik und Medien, sie ins rechte Lager zu schieben, obwohl es doch immer wieder erklärte Linke sind, die gegen Israel hetzen. Die politische Lüge vom rechtsextremen Antisemitismus wurde so häufig erzählt, dass  sie irgendwann als Wahrheit gehandelt wurde. Ihr folgte nach 2015 die nächste Antisemitismus-Lüge. Der Judenhass war neu entflammt, schärfer als je zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Und wieder wurde um die wahren Gründe herumgesäuselt. So endet Merkels Amtszeit mit einem nicht enden wollenden Siechtum und einer totalen Entfremdung vom denkenden Bürger. Merkels Politik ist an der Wahrheit und den Fakten gescheitert. Sie verlässt ihr Amt nicht als Christdemokratin, sondern als demokratieferne Sozialistin.

Da Merkel mit der deutschen Fahne nichts anfangen kann, braucht man sich auch nicht zu wundern, dass die deutsche Hymne mit den Worten „Einigkeit und Recht und Freiheit“ sowie ihr Amtseid für sie bedeutungslos sind.

Mein Abschiedsgeschenk an Frau Merkel wird eine Blockflöte sein, mit der sie Weihnachtslieder spielend unseren vielen muslimischen Gästen das christliche Weihnachtsfest nahebringen kann. Speziell ihr Lieblingslied dürfte da nach ihrer Amtszeit einen besonderen Erinnerungswert für sie haben. „Vom Himmel hoch da kam ich her“.

One Comment on “Einigkeit und Recht und Freiheit”

  1. Brecht war ein echter Augsburger. Doch der Prophet hat noch nie im eigenen Land etwas gegolten. Der Prophet im eigenen Land ist nichts wert; Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland; Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterland. Mt. 13:57. Es muss richtig heissen. Einigkeit und Recht und Doofheit. Es ist das Wegschauen und Schweigen der Mehrheit. Auch in dieser P(l)andemie. Hände falten und Goschen halten sagt man in Österreich. Und dann wundern wir uns wie ein Drittes Reich möglich war?

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