Merkel: Im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen.

Antworten darauf …

Diesen Satz äußerte Merkel Anfang Februar in einem 15-minütigen ARD-Interview, nachdem sie Jens Spahn von seinem Vorhaben, sich zusammen mit den Kollegen aus aus Frankreich, Italien und den Niederlanden gemeinsam um die Impf-Strategie zu kümmern, zurückgepfiffen hatte.

Stattdessen bestand sie darauf aufgrund der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, dass Spahn und seine drei Kollegen aus Frankreich, Italien und den Niederlanden einen Brief verfassten, um das Verhandlungsmandat an die EU abzugeben. So wurden Beschaffung und Verteilung des Impfstoffs in die „bewährten Hände“ der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen gelegt und damit gleichzeitig ein weiteres  Chaos-Debakel Merkelscher Politik – dieses Mal sogar mit möglicher Todesfolge für einzelne Bürger – heraufbeschworen. Ein kluger Zug im bewährten „Schwarze-Peter-Spiel“ der ehemaligen Funktionärin für Propaganda und Agitation. Wenn sie eine Agitation perfekt beherrscht, dann ist es das passende Weiterreichen des „Schwarzen Peter“, falls der Spielverlauf für sie brenzlig wird. Eine kurzes Händewaschen in Unschuld danach und eine kurze Propaganda-Ansprache ans Volk mit Sätzen wie: „Im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen“ sorgen abschließend für die Beruhigungsstrategie bei Volk und Parlament und weiter geht‘s im Schlaf- und Schafgehege der Nation – ein kurzer Gang zum Wahllokal, ein Kreuzchen bei Mutti – und die Welt ist wieder in Ordnung.

Es gibt aber auch noch Menschen mit Denkfähigkeiten, die sich mit dem Kreuzchenmachen allein nicht zufrieden geben, sondern sich noch zusätzlich eine eigene Meinung leisten.  Hier einige wenige Beispiele:

 

Mein Fazit zum politischen Corona-Irrsinn mit Plandemie-Hintergrund:

Ideenlos  wabern Parteien, Politiker und Kanzlerin in den Tümpeln der Macht durch den Zahlensumpf der Inzidenzen. Ein  faul-modriger Geruch steigt auf, hier ein kurzes Blubbern, dort ein lautes Zischen – dann wieder Sprachlosigkeit. Die großartige Annette von Droste-Hülshoff hat mir mit ihrem „Knaben im Moor“ eine wunderbare Vorlage gegeben und sie wird mir verzeihen, wenn ich das andauernde politische Dilemma in Anlehnung an die erste Strophe ihres Gedichts wie folgt beschreibe:

O schaurig ist’s, Politik zu sehn,

wenn es wimmelt von Machtgebaren,

sich wie Phantome die Zungen drehn

in den Mündern der Sonderbaren.

Unter jedem Stuhle die Hoffnung springt,

dass der Sitzer die richtige Meinung singt,

O schaurig ist’s, Politik zu sehn

an herbeigezogenen Haaren.

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