Merkels weitere Alleingänge

… und ihr dramaturgisch kluger Schachzug


Sie hat es schon einmal erlebt, wie ein ganzes Volk eingesperrt wurde, wie Menschen sich gegenseitig bespitzelten und zerstörten und wie eine veröffentlichte Meinung keine Abweichung duldete. Der Staatsfeind im eigenen Land wurde weggesperrt und durfte sich für immer von seinem privaten und beruflichen Leben verabschieden. Kontrolle durch Bespitzelung hatte Hochkonjunktur.

Nun darf eine Frau, die sich schon länger als Trojanisches Pferd oder Wolf im Schafspelz präsentiert, ihrer vom Westen geschluckten „Deutschen Demokratischen Republik“ zu neuem Leben verhelfen und sie darüber hinaus sogar als zukünftige globale Staatsform installieren. Sie – durch das Ausrufen einer Pandemie – erkannte ihre Chance, weltgrößte Vertreterin und Co-Architektin vieler seit Jahrzehnten fehlgeschlagener Versuche einer Neuen WeltOrdnung zu sein und ergriff sie.

Wie ein ganzes Volk zu manipulieren ist, wie Angst ein bewährtes Mittel ist und wie Falschinformationen wieder und wieder verbreitet werden, hat sie erlebt, gelernt und verinnerlicht. So wie sie ebenfalls begriffen hatte, als systemtreu, angepasst und unauffällig selbst in einem derartigen Staat Karriere zu machen. So witterte sie ihre Karrierefährte auch im Westen, als sie mit diesen Eigenschaften auf Helmut Kohl traf, sich für die CDU entschied und Kohls Mädchen spielte.

Der Wolf im Schafspelz war erschaffen und zog als Trojanisches Pferd in Partei und Bundestag ein. Was dann in den vielen Jahren ihrer Amtszeit immer deutlicher wurde, war die Tatsache, dass es sich bei ihr weder um eine demokratisch geprägte noch um eine nach christlichen Werten sich orientierende Politikerin handelt.

Ihre Macht, ihr Image in der Welt, ihr Einfluss und die Beherrschung der Männerriege waren ihr wichtiger als das Wohl der ihr anvertrauten Bürger. Sie plünderte die Parteibücher aller anderen Parteien im Bundestag und bewies, dass sie grüner und linker war als die Originale selber.

Mit einer Mietpreisbremse, mehr Kindergeld und einer verbesserten Mütterrente überholte sie die SPD und stellte sie aufs Abstellgleis.

Unter Merkels Führung brach die CDU mit dem konservativen Dogma, Deutschland sei kein Einwanderungsland und öffnete alle Grenzen für eine Migrationspolitik, die zum einen die Gesellschaft spaltete und zum anderen die AfD in die Landesparlamente und in den Bundestag brachte.

Den Grünen schenkte sie das Ende eines christlich-konservativen Familienbildes durch Einführung der Ehe für alle, ließ Konservative im Regen stehen und begrüßte und hofierte Erdogan und seinen Islam, die ja nach Deutschland gehören. Sie erfand für die weitere Spaltung der Gesellschaft die neue Begrifflichkeit „Menschen, die schon länger hier leben“ und offenbarte hier und da tiefere Wahrheiten mal durch das eine, mal durch das andere Zitat. Mit der Abschaffung der Bundeswehr und dem Atomausstieg schaffte sie es dann auch, die Grünen überflüssig zu machen, um sie dorthin zu bringen, wo sie ihrer Meinung nach auch hingehören … in die Umwelt- und Klimapolitik.

Merkel bekleidet politische Positionen nicht vorrangig aus Überzeugung. „Ihr geht es – innerparteilich und innenpolitisch – auch immer darum, solche Positionen zu beziehen, die geeignet sind, ihre reellen oder potenziellen politischen Widersacher zu paralysieren. Mittels dieses recht simplen, aber rigoros durchgezogen Prinzips verschafft sich Merkel einen strategischen wie auch taktischen Vorteil.“

Nicht Krisenbewältigung, sondern Zermürbungstaktik

Jedem halbwegs denkenden Menschen muss spätestens jetzt ein Licht aufgehen. Nach länger als einem Jahr politischer „Wurschtelaktion“ versucht Merkel, mit Worthülsen wie „Notbremse, zusätzliche Maßnahmen, neue Pandemie, Ruhe, Ruhephase, Kampf“ ihr totales Staatsversagen durch mangelhaftes Krisenmanagement zu übertünchen. Das alles ist nur noch peinlich und dient als Ablenkungsmanöver von dem dreisten Irrsinn, der hier unter ihrer Regie betrieben wird. Da der Impfstoff fehlt, soll jetzt der Lockdown den Inzidenzwert bändigen und der Bürger die Schlamperei bei der Impfstoffbeschaffung ausbaden.

Und noch einmal streicht die „christdemokratische“ Kanzlerin das Osterfest, um kurz nach Beginn des Ramadan wie auch schon im letzten Jahr Lockerungen zuzulassen. Warum wohl? Weil sie genau weiß, dass sie den Muslimen gegenüber vielleicht Bitten äußern kann, ihnen jedoch bezüglich ihres Glaubens keine Verbote auferlegen darf, denn das steht nur ihren Glaubensverkündern und Erdogan zu.

Einen Schachzug bester Vorbereitung erlebten gestern die Bundesbürger, nachdem die Kanzlerpartei mit ihrer Schwesterpartei seit zwei, drei Wochen durch Maskenskandale ins Abseits von Sympathie und Vertrauen geraten waren. Die Fachfrau für Propaganda und Agitation wählte dafür den Weg der  Irritation, indem sie im scheinbaren Alleingang die „Osterruhe 2021“ mit Schließung auch der Lebensmittelgeschäfte von Donnerstag an verkündete und diesen Unfug nach Stunden mit einer Entschuldigung ans Volk wieder zurücknahm.

Ein großartiger Schachzug gegenüber allen Merkel-Anhängern, die sich nach einer kurzen Irritation jetzt erst recht in ihrer Bewunderung und Liebe zu ihr bestätigt sehen.

Nein, dieses winzige Zugeständnis einer Fehlentscheidung, diese kurze Szene in einer ewig langen Spielzeit mit einem desaströsen Krisenmanagement, das viele das Leben und ein einsames Sterben kostete, besänftigt mich in keiner Weise. Im Gegenteil – es beweist mir, dass ich mir seit Jahren zu Recht die Arbeit und Mühe gemacht habe, die Transformation dieses Landes unter der „Alternativlos-Kanzlerin Merkel“ zu verfolgen und bis zu ihrer Demokratieabschaffung mitzuerleben. Was sie sich dann in der Corona-Krise hat einfallen lassen – oder besser nicht hat einfallen lassen – spottet jeder Beschreibung.

Dieses Land und viele seiner Bürger sind am Ende und ich frage mich in der Restzeit meines kulturfreien, singfreien, tanzfreien, kontaktfreien und reisefreien Lebens, wieviel Lebenszeit mir wohl noch von Menschen genommen wird, die nun ein Jahr lang bewiesen haben, dass sie nichts Sinnvolles zustande bringen, um den Menschen zu dienen, denen sie ihre Privilegien zu verdanken haben.

Ich halte das Krisenmanagement nur noch für Wahnsinn. Und Einstein würde mir Recht geben mit seinem Zitat:
„Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

2 Comments on “Merkels weitere Alleingänge”

  1. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Ich muss mich vor soviel teuflischer Verhaltensweise bekreuzigen.
    Das ist Volkszersetzung, Sabotage und Eutanasie.

  2. Möglicherweise steckt hinter ihrem vorösterlichen Schuldeingeständnis ein perfider Plan., indem SIE diesmal das Bauernopfer mimt, um den Zorn vor ihrem ev. erzwungenen Rücktritt von ihren ausgewählten Nachfolgern fern zu halten, die dann frei von Schuld in ihrem Sinne „weiter so “ agieren können!

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