Sprechen wir über Krieg …

… und über die moralisch guten Deutschen

Die Ereignisse überschlagen sich und meine zehn Finger und mein Kopf sind kaum mehr in der Lage, auf all die Kurz- und Lang-Nachrichten zu reagieren. Und ich halte das sogar für beabsichtigt. Es geht um die Umleitung einer durch eine Schein-Pandemie in Angst und Panik versetzte Menschheit in eine Kriegs- und Hasshysterie.

In diesem mir völlig fremd gewordenen Deutschland erhält ein Bundeskanzler, dem außer einer weißen Weste nichts weiter fehlt, stehende Ovationen für die Aussage, dass er Waffen in das Kriegsgebiet der Ukraine entsenden wird und 100 Milliarden Euro mehr für Rüstung ausgeben wird. Diese Zusage und der Applaus galten auch dem  anwesenden ukrainischen Botschafter.

Nachdem ich den ersten Schock darüber heruntergeschluckt hatte, meldete sich meine Erinnerung an den deutschen Kriegseinfall in Serbien eben mit denselben Parteien wie heute, der SPD und den Grünen. Eine 78 Tage lange Bombardierung Tag und Nacht mit etwa 12.000 Toten.

Deutschland führt wieder Krieg

Dass Gerhard Schröder von der SPD zu der Zeit Bundeskanzler und Joschka Fischer von den Grünen Außenminister war, ist die Parallele zum heutigen Geschehen. Der Schweizer Friedensforscher Ganser erforschte für damals den Grund dafür, dass Deutschland mit den USA diesen Krieg anzettelte. Schröder war schon vor seiner Wahl zum Kanzler in die USA gereist und hatte mit Bill Clinton einen Deal getätigt: Clinton wollte dabei mitwirken, dass Schröder Kanzler wurde. Dafür sollte Schröder mit ihm im Kosovo in den Krieg ziehen. Und so kommt es:
Die NATO greift unter Führung von Bill Clinton Serbien an. Von da an gibt es im Kosovo eine US-Militärbasis und die USA sind zufrieden. Das, was einmal Jugoslawien war, wurde in 7 Länder zerschlagen: Serbien, Albanien, Kosovo, Mezedonien, Montenegro, Slovenien, Kroatien. Serbien wurde seitens der USA für die Rolle des Störenfrieds ausgewählt und es wurde ihm die Schuld zugewiesen. Um das hinzubekommen, wurde in den USA eine Werbeagentur beauftragt, die die Täterrolle Serbien, die Opferrolle dem Kosovo zuschustern sollte, was ja auch gelang. Und zwar nach den Methoden der Propaganda. Die Rahmen, in welche die gezielte und beabsichtigte Propaganda hineingezwängt werden, sehen immer gleich aus:

  • Böser Mann;
  • Zerteile das Land;
  • Beseitige und erneuere den Machthaber;
  • Erfinde Bilder, Geschichten und  Lügen;
  • Unterstütze einen, bekämpfe den anderen.

Im Falle des Jugoslawien-Krieges heißt der Böse Mann Milosevic, findet die Zerteilung eines Landes in 7 Teilstaaten statt, wird Milosevic abgesetzt, 7 Staatenlenker eingesetzt, werden die ethnische Säuberung und ein KZ in Kroatien als Lüge erfunden und die Serben als Aggressor und die Kroaten als Opfer eingesetzt.
Am Ende spielen dann zumeist diejenigen Feuerwehr, die den Brand gelegt haben.

Das deutsche Klatsch-Parlament

Dieser Ausflug in das Jahr 1999 zeigt, wozu die „Friedensparteien“ SPD und Grüne in der Lage sind. Es zeigt, was ihnen am Weltfrieden liegt und wie gehorsam sie als Vasallen der USA funktionierten und gerade schon wieder funktionieren.

Der Krieg 1999 bewies auch, dass die NATO, die sich Verteidigungsbündnis schimpft, kein solches ist. Sie ist ein Angriffsbündnis – Grund genug für ein Land wie Deutschland mit einer Geschichte aus Mord und Totschlag in der ganzen Welt, längst aus der NATO ausgetreten zu sein. Stattdessen sind wir mehr als nur ein höriges NATO-Mitglied trotz einer nicht gerade vorzeigbaren Bundeswehr. Das ändert sich allerdings jetzt schlagartig, wie Kanzler Scholz bekannt gab. Auch ohne Putins Krieg sind wir wie in den vergangenen fünf Jahren der viertgrößte Rüstungsexporteur weltweit und konnten die Exporte sogar um 21 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Fünfjahreszeitraum noch steigern.

Ich werde es bis zu meinem Ableben wieder und wieder formulieren. Dieses Land hätte spätestens nach der Wiedervereinigung, als die Frage aufkam, „NATO, Warschauer Pakt oder Gar nichts“ unbedingt das „Gar nichts“, also die Neutralität wählen müssen, um durch seine zentrale Lage in Europa mit Österreich und der Schweiz einen Puffer zwischen Ost und West zu bilden. Es hätte genug zu tun gegeben, als Harmonisierer, Friedensstifter und Konfliktbereiniger unterwegs zu sein, um den drei konkurrierenden Mächten USA, China und Russland in Sachen Machtausdehnung Einhalt zu gebieten.

Und da wir gerade auch bei China sind, schließt sich hier der Kreis. Das Klatschkommitee des deutschen Bundestages hat seine Menschlichkeit eingebüßt. Es reagiert mit Standing Ovations auf den Rechtsbruch des Kanzlers, Waffen in ein Krisengebiet zu entsenden, was das Kriegswaffenkontrollgesetz verbietet. Dieses Verbot tritt allerdings hin und wieder außer Kraft, nämlich immer dann, wenn nur noch die moralisch gute Gewalt (der Demokratie) der aggressiven bösen Gewalt eines Tyrannen, Diktators, eines bösen Mannes eben Einhalt gebieten kann.

Schauen wir abschließend auf das heutige Kriegsgeschehen. Der Böse Mann ist schnell ermittelt, das zerteilte Land ist die Ukraine, die Beseitigung Putins steht auf der Wunschliste des Westens, das Opfer ist allein die West-Ukraine, Aggressoren sind die pro-russischen Teilrepubliken Donezk und Luhansk, die als Donbas bezeichnet werden. Und die Lüge ist die Umkehrung der Realität, der Vergleich Putins mit Hitler und die Verherrlichung des ukrainischen Schauspielers und Präsidenten Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj.

Die Propaganda wirkt

Weil die russische Regierung einen Krieg befohlen hat, muss die Welt nun 144 Millionen Russen hassen. In vorderster Front marschiert auch dieses Mal wieder Deutschland. Der Münchener Oberbürgermeister Reiter hat den Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker, Waleri Gergijew, wegen dessen Nähe zum russischen Präsidenten Putin entlassen. Auch die Bayerische Staatsoper beendete die Engagements sowohl mit Gergijew als auch mit der russischen Opernsängerin Anna Netrebko. Beide hätten sich nicht offiziell und deutlich genug vom Kriegstreiber Putin distanziert.

Kennen wir alles aus den faschistischen Zeiten des 3. Reiches und der DDR. Der Gesinnungsterror wurde über Corona angefüttert und entlädt sich jetzt gegen alles Russische.

Rassismus und Hass brechen sich Bahn und mein Zorn gegenüber meinen dummen und bösartigen Landsleuten ist ohnegleichen. Was vorab die Ungeimpften noch waren, sind jetzt unsere russischen Mitbürger.

Begleitet vom Hass- und Häme-Orchester der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten und den gleichgeschalteten Systemmedien ist es plötzlich opportun, jeden einzelnen Russen dafür zu hassen, zu diskriminieren, auszugrenzen, zu „canceln“, zu entlassen, fortzujagen, sein Eigentum zu beschädigen oder ihn persönlich zu bedrohen, weil der russische Präsident Putin in der Ukraine Krieg führt. Das ist Rassismus in Reinkultur.

Erschreckend ist, dass wieder die „Linken“, ach so „Guten“, ach so „moralisch Hochwertigen“ an vorderster Front der Diskriminierung stehen und Maßnahmen bis hin zur Vernichtung der „Anderen“ fordern. So erhebt der Springer-Chef seine Fanfaren und bläst zum Kriegseinsatz der westlichen Welt in der Ukraine. Da fragt man nur noch, wer ihm das Hirn ausgeblasen hat.

Wo sind die wahren Friedensaufrufe aus Kirche und NGOs, die Pazifismus-Demos, die mahnenden Stimmen zu einem Miteinander? Nirgendwo. All diese Menschen arbeiten nahtlos an der Spaltung weiter, die mit den Corona-Maßnahmen begonnen hat. Es liegt an jedem Einzelnen, sich hier dagegenzustellen, „Nein“ zu sagen.

Fazit

Der Great Reset spielt sein nächstes Register der Destabilisierung. „Teile und herrsche“ war schon immer ein bewährtes Rezept für Kriegstreiber und Machtbesessene. Was in Berlin und Brüssel, aber auch in den USA, Canada und Australien in den Regierungszentren herum regiert, hat seine „Impfung“ von Klaus Schwab und seinen Schülern erhalten. Stolz verkündete der, er habe schon das halbe kanadische Parlament unter Kontrolle und ich befürchte, dass auch diesbezüglich Deutschland den Kanadiern darin nicht nachsteht. Es geht um die Chaotisierung der Länder, die Zerstörung des Mittelstandes, die Verarmung des Einzelnen, die Enteigung des Privateigentums und die Spaltung und Vereinsamung der Menschen. Wer Huxley und Orwell gelesen hat, weiß, was uns erwartet. Den Bildungsfernen, den Gleichgültigen, den Dummen und Bösen verdanken wir schon jetzt die akzelerierte Talfahrt ins Sklaventum.

Mein Abschlussruf kann nur heißen: „Menschen aller Länder vereinigt euch gegen die Zerstörer von Demokratie und Freiheit, gegen die „geimpften“ Staatenlenker! Schließt euch zusammen gegen das Dumme und Böse, gegen die Ideologiebesessenen und Propagandameister. Richtet eure Abscheu und eure Ablehnung gegen die Mächtigen, niemals gegen den schwachen und hilflosen Mitmenschen! Und: Werdet endlich wach!

Ukrainian  Agony: Der verschwiegene Krieg (Film eines Kriegsberichterstatters über die andere Wahrheit des beginnenden Ukraine-Kriegs 2013/14.)

 

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