Überlastung des Gesundheitssystems: Fake-News?

8.637 Intensivbetten abgebaut!

Mit nur einem Satz werden seit nun über einem Jahr die politischen Maßnahmen, die Lockdowns und Grundrechtseinschränkungen aller Art begründet. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Diesen Satz kennt in Deutschland jeder und es zeigte sich, dass jeder Bürger dafür großes Verständnis hatte. Schließlich ging es darum, sich selbst bei einem Krankenhausaufenthalt vor einer mangelnden Sorge, Pflege und Versorgung zu schützen. Wir applaudierten den Pflegekräften, verzichteten darauf, unsere erkrankten Angehörigen zu besuchen und nahmen sogar das alleinige Sterben von Vater und Mutter in Kauf.

Als ich im letzten Jahr trotz aller Verbote dafür zu kämpfen begann, meine 91-jährige Mutter im Krankenhaus versorgen, besuchen und ihr beistehen zu können, was nur teilweise gelang, wurde mir die Situation vor Augen geführt, was es bedeutet – von Amt und Staat verordnet – ganz allein durch das Jammertal dieser Pandemie schreiten zu müssen. Ob Versorgung, Armut, Vereinsamung durch Kontaktbeschränkungen, Ängste und Panik vor Arztbesuchen und Krankenhauseinweisung, Hilflosigkeit im Umgang mit seinen Erkrankungen und Pflegebedürftigkeit – es wurde jede Normalität auf den Kopf gestellt. Was gestern noch selbstverständlich war, warf heute Fragen auf, die niemand zu beantworten vermochte. Neben der Gefahr der Ansteckung taten sich wirtschaftliche, finanzielle und gesellschaftliche Kollateralschäden auf, die viele Leben zu zerstören begannen.

Masken verbargen und zerstörten Gesichtszüge, Emotionen und das Lächeln der Menschen. Abstände beendeten Umarmungen, Küsse und Nähe zueinander und der Run auf Masken, Tests und Impfungen begann sich darzustellen wie der egoistische Griff nach der Rettung des eigenen Lebens.

Zitate, deren Bedeutung derzeit niemand hinterfragte, schieben sich zurück ins Gedächtnis und gewinnen an Klarheit.

  • Rockefeller u.a. 1994 vor dem Wirtschaftsausschuss der Vereinten Nationen: „Alles was wir brauchen ist eine richtig große Krise und die Nationen werden die neue Weltordnung akzeptieren.“
  • Der Harvard-Professor Yascha Mounk  (und ehemaliges SPD-Mitglied) Ende Februar 2018 in einem Interview mit der Tagesschau: …  „dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“
  • Wolfgang Schäuble bei einem Interview mit Helmut Schmidt: „… weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen größer!“ Und 2020: „Die Corona-Krise ist eine große Chance. Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen…“
  • Angela Merkel im Februar 2021: „Die Welt wird nach Corona eine andere sein.“
  • Klaus Schwab in seinem Buch „COVID-19: Der große UMBRUCH“ auf Seite 292: „…müssen wir den großen Umbruch in Gang setzen. Dies ist kein netter Versuch sondern eine absolute Notwendigkeit…  Die Pandemie bietet uns diese Chance.“
  • Greta Thunberg, die ebenfalls an dem virtuellen Davos-Treffen  in diesem Jahr teilnahm, mit ihrer Twitter-Botschaft an ihre Gastgeber: „Wir verstehen, dass die Welt komplex ist und Veränderungen nicht über Nacht möglich sind. Doch ihr hattet jetzt mehr als drei Jahrzehnte Blabla. Wie viele mehr braucht ihr?“

Zurück nach Deutschland: Es tun sich für alle Bürger Fragen auf, die politisch, medizinisch, gesellschaftlich, arbeitstechnisch, schulisch nicht beantwortet wurden. Es ging immer wieder darum,das deutsche Gesundheitssystem nicht zu überlasten und deshalb den Bürger vor Ansteckung und Verbreitung des Killer-Virus zu schützen. (Übrigens wörtlich dazu in Schwabs Buch Seite 247 der englischen Ausgabe: „…if viewed in terms of the percentage of the global population effected, the corona crisis is (so far) one of the least deadly pandemics the world has experience over the last 2000 years.“ Also: die Corona-Pandemie ist nicht etwa eine der schlimmsten, sondern eine der am wenigsten tödlichen Pandemien, die in den letzten 2000 Jahren vorkamen.)

Der Beweis für diese Aussage liegt vor. Und darum gab und gibt es keine Gefährdung des deutschen Gesundheitssystems.

Daraus erliest sich folgende Tatsache: 8637 Intensivbetten wurden in 9 Monaten abgebaut.
21 Krankenhäuser wurden im letzten Jahr während der Pandemie geschlossen – weitere folgen.

Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zu BILD. „Eine totale Überlastung unseres Gesundheitssystems oder gar Triage wird es in den kommenden Wochen absehbar nicht geben. Es droht auch kein Ende der Versorgung.“

Der führenden Top-Manger der Bundesrepublik Wolfgang Reitzle hält Deutschlands Krisenmanagement für beschämend. Das Land versagt nicht nur beim Impfen, sondern große Teile der öffentlichen Hand sind zum Sanierungsfall geworden. Für Reitzle ist Berlin „heute eine der wohl am schlechtesten regierten Hauptstädte Europas. Und das hat seine Gründe darin, dass man sowohl bei der Kriminalität, bei illegalen Hausbesetzungen und der ungefilterten Ausbreitung der Clankriminalität wegschaut. Was dabei herauskommt, ist eine „dysfunktionale Stadt, ein ,failed state‘.  Nach fast 16 Jahren Merkel ist Deutschland in vielen Bereichen ein Sanierungsfall: Bürokratie im Faxzeitalter stecken geblieben, Digitalisierungsrückstand, kein schnelles Internet, massive Mängel in der Infrastruktur und marode Schulen sind nur einige Beispiele für Defizite, die für ein führendes Industrieland beschämend sind.“

Dieser Beurteilung ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen. Als Ergänzung zum Pandemie-Management noch der Zusatz meines verehrten Herrn Norbert Häring, der sagt: „Das RKI und sein Präsident machen sich mit ihrer Informationspolitik schamlos zum Affen einer allein auf Lockdowns fixierten Regierung.

3 Comments on “Überlastung des Gesundheitssystems: Fake-News?”

  1. Wie war das noch Mal ?
    Laut ,, Tages Spiegel“ wurden die Intensivbetten nicht einfach abgebaut , sondern konnten wegen Erkrankung des Personals (an Corona!) nicht mehr bedient werden und wurden nicht wieder aktiviert weil ja die Corona Lage sich entspannt hat und flächendeckend geimpft werde….
    ??????????????

    1. Darauf Herr Prof. Hockertz: „Wenn ich bei einer Pandemie, wenn wir sie mal so nennen wollen, das Gesundheitswesen nicht ausbaue, ist das ein Verbrechen, wenn ich aber die Kapazitäten abbaue, dann ist es ein vorsätzliches Verbrechen, und damit hat die Regierung jede Berechtigung verspielt, jetzt unter Hinweis auf das Gesundheitswesen, das sie seit einem Jahr schwächt, massive Beeinträchtigungen der Grundrechte vorzunehmen.“

  2. Ich habe schon vor Jahren festgestellt, dass der Staat nur überleben, sprich existieren kann, wenn er sich als Unternehmen versteht. Angefangen bei den Arbeitslosen, die seine Mitarbeiter wären und um die er sich sicher ganz anders kümmern würde. Nebenverdienste aktueller Natur wären wohl schlechterdings nicht möglich! Auch würden abgehobene Staatsbedienstete den Bürger als Kunden sehen MÜSSEN! Ich habe mit meinen 68 Jahren schon einige Erlebnisse zu verzeichnen, aber es will wohl einfach kein Ende nehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.