Bedenkliche Entwicklung

Die Elite aus Mächtigen und Superreichen plant die neue Weltordnung

Ein Gastbeitrag von Kurt Rohmert

Die Welt steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Nach Migrationspakt, Klimakatastrophe und Corona scheint die Zeit gekommen, dass die Welt, ob sie will oder nicht, grüner und sozialer werden müsse. Eine Rückkehr zum alten Status wird es nicht mehr geben. Nach der Pandemie brauche die Welt nicht weniger als eine neue Weltordnung. Die Elite aus Mächtigen und Superreichen spricht vom Neustart und meint eine Neuordnung der sozialen, wirtschaftlichen und auch politischen Rahmenbedingungen.

Entstehung eines neuen Imperiums

Tagtäglich prasseln Meldungen auf uns ein, die man schwerlich verarbeiten kann. Irgendwo las ich, besser etwas zurückzutreten, um das große Bild des Weltgeschehens zu verstehen. Yuval Noah Harari, Historiker an der Uni Jerusalem, hat in seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ die Frage gestellt: „Ist der Mensch die Krone der Schöpfung?“ In diesem interessanten Buch sagt er einen entscheidenden Satz „… wie wir (…) gesehen haben, werden wir heute Zeuge der Entstehung eines globalen Imperiums, das von einer internationalen Elite geführt wird.“

Wie ist das zu verstehen? Doch zunächst einige Randnotizen. Als der Chef von BlackRock Lawrence Fink zu Anfang der Corona Epidemie seinen Anteilseignern mitteilte, nach Corona werde die Welt nicht mehr dieselbe sein, versprach er gewaltige Investitionsmöglichkeiten. Beispielhaft steht fest, dass die Reichen 2020 gewaltig zugelegt haben. Z.B. soll Jeff Bezos (Amazon) schlappe 25 Milliarden US Dollar reicher geworden sein. Dagegen fallen in von Corona gebeutelten Ländern wie Brasilien oder Indien die Menschen ungefedert in die existenzielle Not.

The Great Reset

Doch es gibt privilegierte Menschen, die die Gelegenheit wittern, die Welt neu aufzubauen, indem sie den Reset-Knopf drücken. Es geht um die ganze Welt, deshalb heißt es The Great Reset (Der grosse Neustart).

Genau das hat sich der Weltwirtschaftsgipfel, auch als WEF bekannt, vorgenommen. Im Schweizer Kurort Davos treffen sich jedes Jahr die Monarchen, Politiker, Wirtschaftler, Wissenschaftler und sogar die Medien. Der große Macher des WEF ist der Deutsche Klaus Schwab, ein Wirtschaftswissenschaftler. Alle hören auf ihn. So hat er jetzt in einem Appell gefordert „Wir brauchen einen Neustart des Kapitalismus.“ Er sieht eine immense Chance, „so eine gesündere, gerechtere und blühendere Zukunft zu schaffen.“ Ehrlicherweise nennt er auch den Nachteil dieser Entwicklung Diesmal sind wir es, die verändert werden.“

Für das Jahrestreffen 2021 heißt also das Thema The Great Reset. Gemeinsam und dringend soll dann ein neuer Gesellschaftsvertrag beschlossen werden. Ich betone, im Mittelpunkt soll die Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit stehen. Die MegaReichen verheißen jetzt statt Armut, Überbevölkerung, Krankheiten und Umweltzerstörung eine faire Welt im Einklang mit der Natur. Wenn man sich die Liste der Unterstützer dieser Forderungen anschaut, dürften bei manchem Leser Zweifel aufkommen. Nach Davos pilgern jedes Jahr die wichtigsten Regierungschefs, um den Konzernen und Milliardären ihre Aufwartung zu machen. Die Weltbank hat ein großes Interesse an den Projekten, wenn ihre Mitglieder daran gutes Geld verdienen. Die UN ist stark abhängig vom Geld der Konzerne und auch der Int. Währungsfond (IWF) sieht hier seine Vorteile.

Die Forderungen

Die Geldelite hat schon längst erkannt, dass man Bewegungen, die die Menschen ansprechen und erfolgreich sind, für sich gewinnen, oder noch besser, einspannen muss, damit sie nicht außer Kontrolle geraten. Also haben die Verfechter des „Stakeholder-Kapitalismus“ begonnen, Umweltorganisationen mit viel, sehr viel Geld zu unterstützen. Beispielhaft seien Extension Rebellion genannt, die von der superreichen Elite materiell unterstützt werde. Auch FridaysforFuture oder Ende Gelände sollen zu den Nutznießern gehören.

Zum besseren Verständnis des Kerns der Forderungen fasse ich hier die wesentlichen Punkte zusammen:  a) ein Generationenvertrag mit weltweitem sozialem Ausgleich, b) die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft, c) die Digitalisierung aller Lebensbereiche, d) der Übergang zum Stakeholder Kapitalismus und e) eine stärkere globale Kooperation.

Zweifel am System

Unweigerlich frage ich mich: „Sollte man nicht skeptisch werden, wenn ausgerechnet das Weltwirtschaftsforum als Sprachrohr der Elite jetzt plötzlich radikale und soziale Reformen fordert.“ Ausgerechnet die Kapitalisten? Es macht mich nachdenklich. Und, ja ich weiß auch, dass der Kapitalismus Vorteile hatte und für viele Menschen Wohlstand gebracht hat.

Wozu also die ganze Werbung? Ein Werbefilmchen mit dystopischen, also apokalyptischen Bildern? Schöne, nichtssagende Worte von Prinz Charles, dem UN-Generalsekretär oder der IWF Chefin Georgieva. Sie fordern „Wir müssen unser Denken ändern“ und meinen eigentlich das Gegenteil. Es geht nicht um einen Neustart, sondern darum, die Diskussion zu lenken und zu monopolisieren, so auch der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring. Mal abgesehen von der Wahl der Sprache des WEF (historische Scheidewege, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, zielgerichtete Gemeinschaft) fällt doch eher auf, dass das Wort Demokratie nicht vorkommt. In ihrer Agenda haben sie entschieden, den Kapitalismus und Sozialismus zu verschmelzen . Genaue Erklärungen dazu gibt es nicht!

Damit es trotzdem gut klingt, sagt man Dingen wie Rassismus, Nationalismus und Klimawandel den Kampf an. Sie wollen nur Gutes, nämlich Inklusion, Gleichheit, Armutsbekämpfung. Es wird Veränderungen geben, diese werden alle Lebensbereiche abdecken, nämlich nachhaltiges Wirtschaften, Gender, Biodiversität, Menschenrechte, Steuerpolitik. Schmackhaft macht man es uns mit einem bedingungslosen Einkommen durch die Besteuerung von Reichtum. Man geht sogar so weit, einen Gesundheitspass einführen zu wollen, damit wir wissen, wer virusfrei ist.

Doch da stellen sich die Frage: Was ist da eigentlich in der Vergangenheit schiefgelaufen und was ist glaubhaft? Ich habe starke Zweifel an dem Versprechen, das in einer schönen neuen Welt die Armen von mehr sozialer Gerechtigkeit profitieren werden. Die Superreichen sowie Konzerne können gleichzeitig noch mehr Reichtum anhäufen als sie es mit Steuerflucht geschafft haben. Verstehe ich den Begriff Gemeinwohl hier falsch? Wer bezahlt das alles?

Der wahre Grund ?

Vielleicht gibt es noch einen anderen Grund. So warnt zur Zeit der Börsenexperte Dirk Müller (Foto) vor neuen Blasen an den Börsen. Ein Kollaps der Weltwirtschaft, vor allem der Finanzwirtschaft, ist schon seit langem das Thema. Die Krise von 2008 wurde nie richtig überwunden. Der zu erwartende Crash würde zwar auch ohne Corona kommen, aber jetzt lässt er sich damit erklären oder übertünchen. Die Situation ist gefährlich, noch gefährlicher als 2008.

Es sei eine bedenkliche Entwicklung, so Dirk Müller. Die explodierten Staatsschulden führen dazu, dass wir bereits heute eine staatsbestimmte Wirtschaft haben, einen sozialistischen Kommunismus (s.o.). Mit dem Ergebnis: Erst stirbt der freie Markt, dann die Demokratie.

 

 

 

2 Comments on “Bedenkliche Entwicklung”

  1. Der Great Reset ist nichts anderes als die geplante große Krise, die die Voraussetzungen für die Errichtung der Neuen Weltordnung (NWO, Rockefeller) schaffen sollen. Treibende Kraft ist der Tiefe Staat und sein Zentrum, das „Komitee der 300“. Diese große Krise ist einkalkuliert und wird zu Chaos und Bürgerkrieg in der westlichen Welt führen, so der Plan. Nachdem dieser Zustand lange genug gedauert haben wird, werden die Menschen dankbar sein für die „ordnende Hand“ durch die NWO.
    Jedoch, die NWO wird die Apokalypse sein, die alles bisherige (Kriege, Völkermord, Sklaverei, Hunger) in den Schatten stellt. Sie wird in der Gen-Manipulation der Menschen gipfeln. Die breite Bevölkerung wird versklavt und wie Nutzvieh gehalten werden, vergleichbar mit der Tierhaltung heute. Langfristiges Ziel ist, dass es keine natürlichen Geburten mehr geben wird, stattdessen nur noch die Geburt in der Retorte. Geplant ist der geschlechtslose Einheitsmensch. Genau dazu wurde das Projekt „Gendermainstreaming“ ins Leben gerufen.
    Einleitend in meinem letzten Buch habe ich geschrieben: „Die junge Generation erwartet ein schlimmeres Schicksal als die Kriegsgeneration 1939-45, wenn wir uns nicht wehren. Das Schicksal hat einen Namen: Transhumanismus & 5G.“

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