Der Stich ins Wespennest

Langsam kommen die Lügen um Corona ans Licht

von Kurt Rohmert

Wie entstand der Pandemie-Erreger SARS-CoV-2? Seit Beginn rätseln Wissenschaftler über den Ursprung des Virus. Die ganze Welt wartet auf Antworten. Die WHO selbst forschte zu den möglichen Wurzeln auch in China. Endgültige Antworten gab es nicht. Aus politischer Sicht entschied man sich rechtzeitig für ein wahrscheinliches zoonotisches Szenario. Niemand wollte einen Laborunfall wahrhaben. Dieser gilt jetzt als Tatsache!

Schon vor zwei Jahren habe ich die Frage nach der Herkunft des Corona-Virus hier im Blog gestellt. Eine Antwort fand ich nicht, aber dafür viele Vorwürfe gegen das Regime in Peking.  Wissenschaftler waren sich nicht sicher. Erstaunlich, dass die dpa (Deutsche Presse Agentur) schon damals die genaue Antwort wusste. Dpa  berief sich auf den Forscher Kristian Andersen, der sich allerdings nicht sicher war, er sprach lediglich davon, „dass eine Manipulation unwahrscheinlich sei.“ Mehr nicht.

So war man sich in Deutschland, auch wegen einer Aussage von Herrn Drosten sehr sicher, dass es kein Laborunfall sein konnte (dieser sprach in Bezug auf einen Laborunfall von „Unsinn“).

Fragwürdige Wissenschaft

Die Welt befindet sich im dritten Jahr der Krise. Die wahre Ursache konnte lange nicht sicher ermittelt werden. Bis vor einem Jahr Prof. Dr. Roland Wiesendanger von der Uni Hamburg im Rahmen einer breit angelegten Studie konkrete Aussagen zum Laborunfall in Wuhan machen konnte. Doch erst ein Jahr später zeigt sich, dass namhafte Virologen darüber die Öffentlichkeit betrogen haben. Eine im Januar 2022 in den USA aufgeflogene Email-Korrespondenz beweist jetzt nicht nur die gezielte Forschung an Viren in Wuhan sondern auch die breit angelegte Vertuschung durch ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern.

Auf Achgut hat jetzt Prof. Wiesendanger die gesamte Angelegenheit und die unfassbaren Vorgänge in einem Interview geschildert. Er nannte dort diese Vorgänge eine „Neue Form von Wissenschaftskriminalität“. Jetzt ergänzte er seine Thesen besonders durch die Aussage von Anthony Fauci (Berater des amerik. Präsidenten) im Congress, die diese ungeheuerliche Vertuschungsaktion offenbart. An dieser Vertuschungsaktion war auch der deutsche Virologe Christian Drosten beteiligt.

Aber der Reihe nach. Wiesendangers Studie kam 2021 zu dem Ergebnis, dass sowohl die Zahl als auch die Qualität der Indizien für einen Laborunfall am virologischen Institut der Stadt Wuhan sprechen. Das war zunächst das Ergebnis von Recherchen von wissenschaftlicher Literatur als auch in Medien. Die Uni Hamburg verwies klar darauf, dass es nur Indizien waren, diese aber belegen, dass die Theorie einer Zoonose (Virusinfektion Tier-Mensch) wissenschaftlich nicht fundiert ist.

So hat die Forschungsgruppe in Wuhan über Jahre hinweg Experimente an Coronaviren vorgenommen. Ziel war es, durch gentechnische Manipulationen das Virus ansteckender und somit gefährlicher zu machen. Auch war bereits im Januar 2020 bekannt, dass die Gensequenz des Virus eine sog. Furin-Spaltzelle besaß, die bei diesem Virus überhaupt nicht vorkommt. Dadurch können die Viren besonders leicht in menschliche Zellen eindringen. Dieses weist auf einen nicht-natürlichen Ursprung des Erregers hin.

Mit der Veröffentlichung wollten das Institut und Prof. Wiesendanger auch eine breite Diskussion im Hinblick auf die zweifelhafte Intention und die ethischen Aspekte der „gain-of-function Forschung“ anregen. Damit meint man eine medizinische Forschung zur Virulenz (Übertragbarkeit) von Viren.

Foto: Prof. Dr. Roland Wiesendanger – Screenshot Uni Hamburg

Die Vertuschung

Bereits  Anfang 2020 haben zwei chinesische Wissenschaftler auf den Unfall aufmerksam gemacht. In einer Telekonferenz am 01.02.2020 und über Emails haben sie sich umgehend mit führenden Kollegen in aller Welt ausgetauscht. Jetzt geschah das Unglaubliche. Alle waren eigentlich gleicher Meinung, aber der Email-Verkehr belegt, dass Anthony Fauci, Francis Collins (damals Leiter des NIH in den USA) und Jeremy Farrari (Wellcome Trust) in vollem Bewusstsein um die Konsequenzen, ihre Meinung änderten und zusammen mit Peter Daszak (WHO) wurde der Laborunfall zur Verschwörungstheorie erklärt.

Übrigens: Es war ausgerechnet Peter Daszak, der für die WHO die Untersuchung in China durchführte. Eine Untersuchung, die nichts brachte.

Ein unterstützender Brief ging an den Präsidenten der National Academy of Science und an besagten Wissenschaftler Kristian Andersen, der einen entsprechenden Fachartikel veröffentlichte. Warum das Ganze? Vor der Pandemie galt ein Moratorium der Obama-Administration, welches die (gain of function) Forschung und Förderung untersagte. Fauci war sofort klar, dass diese Zusammenhänge nicht nur ein Problem für die chinesische Seite bedeutete, sondern auch für ihn und andere Forscher, die die biotechnologische Manipulation von Viren über 10 Jahre unterstützt hatten. So hat Fauci jahrelang Gelder über die EcoHealthAlliance nach Wuhan transferiert.

Trotzdem hat Fauci diese Förderung mit amerikanischen Steuergeldern vor dem US-Congress abgestritten. Damit dürfte seine Aussage noch ein Nachspiel haben. Was aber noch wichtiger ist: Man hat jetzt in den Forschungsanträgen, also in öffentlichen Dokumenten, auch Stellen gefunden, die beweisen, dass die Forscher schriftlich niedergelegt hatten, sie wollten diese besagte Furin-Spaltstelle in das Virus einbauen. Wir reden hier also von Tatsachen, nicht von Spekulationen! Experimente, die zum Ziel hatten, das gefährliche Potential eines Virus zu steigern, sauber schriftlich belegt. Prof. Wiesendanger spricht hier sogar von geplantem Völkermord, denn man setzte die ganze Menschheit einer riesigen Katastrophe aus.

Skrupellose Wissenschaftler

All diese Vorgänge gehen eindeutig auf skrupellose Wissenschaftler zurück. Aber man darf annehmen, dass auch der amerikanische Geheimdienst darüber informiert war. Im Herbst 2021 gab es zwar einen Bericht des Geheimdienstes, aber im öffentlichen Teil wird nichts konkretes gesagt. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch ex-Präsident Trump noch einmal befragt. Auf die Frage, ob er die Ursache der Pandemie kenne, sagt er klar „Ja.“ Doch die Antwort auf nächste Frage „Was ist denn die Ursache?“ verweigerte er, das dürfe er nicht sagen.

In den Anhörungen im Congress, wo mehrere Senatoren Herrn Fauci befragten, verneinte dieser die finanzielle Förderung der Corona-Forschung. Das kommt einem Meineid nahe, weil Dokumente die Förderung belegen. Unfassbar: Virologen arbeiteten an einer Forschung, die für die ganze Menschheit eine riesige Gefahr darstellte. Virologen, die das Virus so veränderten, damit es einfacher in menschliche Zellen eindringen konnte.

Wiesendanger, selbst Forscher, weist neben einem Versagen auf politischer Ebene in China wie auch den USA , vor allem auf das Versagen von verantwortungslosen Wissenschaftlern, hin. Aufsehen war ihnen wohl wichtiger, es galt das wissenschaftliche Prestige und natürlich wohl auch Geld.

Reaktionen

In den USA ist dies also ein heiß diskutiertes Thema. Anders als in Deutschland. Unsere Medien berichteten nicht, Ausnahme: Ein weiteres Interview mit Wiesendanger erschien am 2.Februar 2022 im Cicero. Seit 2020 haben außer Achgut und Tichy nur der focus  über die Vorfälle und Wiesendangers Studie berichtet.

Vielleicht liegt es daran, dass ein Teilnehmer dieser Telekonferenz Christian Drosten war. Jener Virologe, der über das ganze Lügengebäude Bescheid wissen dürfte und natürlich auch über die Vertuschung. Wie sagte er noch im Mai 2020 in einem NDR-podcast „Was ich höre, auch von scheinbaren Fachleuten, das entbehrt einfach jeder Grundlage. Deren Wissensstand geht nicht über eine oberflächliche Kenntnis von Studentenlehrbuchwissen hinaus. Und mit dieser Wissensbasis posaunt man dann Videos in die Welt und stärkt den wirklich gefährlichen Verschwörungstheoretikern, die auch zum Teil politische Agenden haben, den Rücken. Das ist unverantwortlich.

Foto: Screenshot ZDF

Wie reagierte also Herr Drosten auf das Interview und die Vorwürfe? Er nutzte seine Verbindungen, bereits wenige Tage später druckten (fast) alle Medien seine Empörung. Vom ZDF über welt bis Zeit. Drosten antwortete, indem er Prof. Wiesendanger einen „Extremcharakter“ nannte und alle persönlichen Angriffe gegen sich abwertete. Bestes Beispiel : „Das ist kein Interview, sondern ein Vorkommnis.“ Ferner warf er dem Professor gezielte Täuschung vor. Ansonsten keine Äußerung zu den Vorwürfen, ganz lapidar seine Ausrede „Ich kann nur sagen, dass es nicht üblich oder verbreitet ist, solche Informationen in die Öffentlichkeit zu stellen“ sagte er. „Auch inhaltlich kann ich hierzu nichts beitragen“.

Bleibt festzustellen, dass man unseren Medien nicht attestieren kann, dass sie an einer Aufklärung dieses Vorgangs interessiert wären. Über die konkreten Aussagen des Interviews wird nichts berichtet. Keine Nachfrage, es bleibt bei oberflächlichen Sätzen. Ich hätte mehr erwartet, z.B die längst fällige Debatte über die Irreführung der Öffentlichkeit oder gar eine Untersuchungskommission. So bleibt es politisches und mediales Versagen.

Schlusswort von Prof. Wiesendanger

Für Prof. Wiesendanger hat jeder Wissenschaftler an Glaubwürdigkeit verloren, wenn er weiterhin zu der Irreführung der Weltgemeinschaft steht. Nicht nur für ihn ist das eine Katastrophe für die gesamte Wissenschaft.
„ Es ist Aufgabe der Wissenschaft, für die Wahrheit zu stehen und nicht irgendwelche politischen oder persönlichen Interessen in den Vordergrund zu stellen.“

Aktualisierung: Bereits wenige Tage nach Wiesendangers Vorwurf räumt Drosten jetzt ein, dass in Wuhan gefährliche Experimente stattgefunden haben. Damit bestätigt er indirekt den Laborunfall und die Vertuschung.

Foto: Pixabay (geralt)

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